Mentalisierung bei somatoformen Störungen – Design und erste psychometrische Ergebnisse einer fMRI-Studie
C Subic-Wrana, A Knebel, ME Beutel · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2011 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Der Befund, das Patienten mit somatofromen Störungen alexithyme Charakteristika aufweisen bzw. Affekt nur unzureichend bewusst und symbolisch als benennbare Gefühle psychisch repräsentieren können, wirft die Frage auf, ob sie auch Defizite bei der psychischen Repräsentanz anderer Inhalte aufweisen. Besonders interessiert hier die Frage, ob sie generell in ihre Mentalisierungsfähigkeit, d.h. der Möglichkeit, das Verhalten anderer vorherzusagen durch die Zuschreibung psychischer Inhalte wie Gedanken, Gefühle und Intensionen, eingeschränkt sind. Methode: 20 stationäre Patienten einer psychosomatische…