Untersuchung des kortikalen Tinnitus-Netzwerks mit Positronen-Emissions-Tomografie: Vergleich mit einem Kontrollsample
M. Schecklmann, M. Landgrebe, S. Poljansky, J. Burger, T. Pöppl, T. Kleinjung, P. Männer, J. Marienhagen, D.S. Wack, G. Hajak, B. Langguth · Klinische Neurophysiologie · 2011 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Neben auditorischen Arealen scheinen limbische, frontale und parietale Regionen in die Pathophysiologie des chronischen Tinnitus involviert zu sein, die die Beteiligung perzeptueller, attentionaler und emotionaler Aspekte widerspiegeln. Ziel der Arbeit war die systematische Untersuchung metabolischer Hirnaktivität mit Positronen-Emissions-Tomografie (PET) mittels SPM (Statistical Parametric Mapping) im Gegensatz zu früheren explorativen Arbeiten mit kleinen Tinnitus-Stichproben und mit Konzentration auf den auditorischen Kortex. Methoden: Die Gehirnaktivität (FDG-PET) wurde bei 91 Patienten mit su…