Erik Essen-Möller und die Wurzeln der multiaxialen Diagnostik in der Psychiatrie
M. Jäger, K. Frasch, T. Becker · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2011 · Heft 05 · S. 277-282
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vor dem Hintergrund der Vorbereitungen für ICD-11 und DSM-V erfolgt ein historischer Rückblick auf die Wurzeln der multiaxialen Diagnostik in der Psychiatrie. Das Prinzip einer solchen Betrachtungsweise geht maßgeblich auf den schwedischen Psychiater Erik Essen-Möller zurück. Dieser hatte eine Trennung zwischen ätiologischer und deskriptiver Ebene in der Diagnostik psychischer Störungen gefordert. Darüber hinaus wurde von ihm vorgeschlagen, auf der deskriptiven Ebene zwischen dem psychopathologischen Querschnittsbefund und dem klinischen Verlauf zu unterscheiden. Eine multiaxiale Diagnostik finde…