Fibroossäre Läsionen im Kopf-Hals Bereich
H Imhof · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2011 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fibroossäre Läsionen entstehen durch Ersatz des Knochengewebes durch benignes fibröses Gewebe (Pecaro 1986). Es gibt ätiologisch zwei Gruppen: die fibröse Dysplasie und Läsionen, die vom periodontalen Ligament ausgehen. Zu letzterem zählen das ossifizierende Fibrom, das zementerzeugende Fibrom und die periapicale Zement-Dysplasie (=Zementom). Die bekannten radiologischen Grundsymptome für die fibröse Dysplasie sind: mattglasartig, expansiv, in den umgebenden Knochen übergehend. Es gibt drei Formen: pagetoid (56%), sklerotisch (23%), radioluzent (21%). In 0,5–1% kann es zur malignen Entartung kommen. Das ossifizi…