Die intraläsionale Sklerosierung venöser Malformationen an der Hand mit Natriumtetradecylsulfat
N.N. · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2011 · Heft 06 · S. 356-360
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kongenitale venöse Malformationen (VM) an der Hand sind selten und durch dysplastische venöse Gefäße ohne zelluläre Proliferation gekennzeichnet. Die Therapie unterscheidet sich daher wesentlich der von Gefäßtumoren (z. B. Hämangiomen). Therapeutische Optionen von vaskulären Malformationen stellen die Gabe antithrombotischer Medikamente, die lokale Kompression, die Resektion der VM sowie die Obliteration der Gefäßvolumina durch sklerosierenden Injektionen dar. Anhand zweier Fallberichte wird die perkutane Sklerosierung zur Therapie von VM mit Natriumtetradecylsulfat dargestelllt und diskutiert.