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Entscheidungsverhalten, Empathiefähigkeit und Moralität bei Psychopathy: Bieten die empirischen Befunde neue Aspekte im Hinblick auf die Beurteilung der Schuldfähigkeit?

D. Schmoll · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2012 · Heft 04 · S. 193-200

Dokument
1140109
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
D. Schmoll
Ausgabe
Heft 04 / 2012
Jahrgang 80
Seiten
193-200
Erschienen: 2012-04-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bei Psychopathy handelt es sich um ein in den letzten Jahren intensiv beforschtes, dimensionales Konstrukt, das sich nur teilweise mit den in ICD-10 operationalisierten dissozialen Persönlichkeitsstörungen überschneidet. Bisher wird den Betroffenen in der Regel keine verminderte Schuldfähigkeit zuerkannt, da ihnen die Fähigkeit zur Anpassung an Normen zugeschrieben wird – es sei denn, es bestehen ausgeprägte impulsive oder schon in einer frühen Entwicklungsphase einsetzende dissoziale Verhaltensweisen. Aus einer deterministisch-neurobiologischen Perspektive wird diese Einschätzung kritisiert. Die…

Schlagworte

Schuldfähigkeit Psychopathy Entscheidungsverhalten Empathie Moralität legal responsibility decision making empathy morality Beurteilung Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie