Kontamination des OP-Personals durch das Chemotherapeutikum im Rahmen einer hyperthermen intraperitonealen Chemoperfusion (HIPEC) – Zytostatika-Nachweis durch hochsensitive Massen…
J Dörfer, A Kerscher, OR Gnana, H Stopper, CT Germer, J Pelz · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Kombination von zytoreduktiver Chirurgie mit anschließender hyperthermer intraperitonealer Chemoperfusion (HIPEC) stellt eine etablierte Therapieform in der Behandlung der Peritonealkarzinose dar. Eine Kontamination des OP-Personals konnte durch die etablierten Analyseverfahren nicht belegt werden. Bisher wurde zum Nachweis die HPLC-UV Methode angewendet. Durch ein massenspektrometrisches Analyseverfahren kann eine deutliche Erniedrigung der Nachweisgrenze, ca. 10.000fach sensitiver als die herkömmlichen Nachweismethoden, gewährleistet werden (Nachweisgrenze 3ng/ml). Material und Methoden: Es wu…