Eileiter-Epithelzellen des Schweins – ein in-vitro-Modell für die menschliche Extrauteringravidität?
D Fehr, J Schön, DM Baston-Büst, JS Krüssel, W Janni, R Einspanier, AP Hess · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die rupturierte Extrauteringravidität (EUG) ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen junger Frauen. Frühere Entzündungen des Unterleibs als Hauptursache für die Entstehung ektoper Schwangerschaften prädisponieren über postinfektiöse, mechanische Hindernisse im Eileiter. In jüngerer Zeit wird dazu noch evident, dass auch eine Kinderwunschbehandlung im Sinne einer in-vitro Fertilisation (IVF) das Risiko für eine EUG erhöht. Entzündungsmediatoren wie CXCL8 (IL-8) lassen sich beim Menschen durch proinflammatorische Zytokine wie IL-1β induzieren, das nicht nur einen Infektionsmarker, sondern…