CareLit Fachartikel

Schwangerschaftsabbruch aus medizinischer Indikation: strukturierter, kriterienorientierter Entscheidungsprozess

M Langer · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2011 · Heft 11

Dokument
1140407
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie
Autor:innen
M Langer
Ausgabe
Heft 11 / 2011
Seiten
–
Erschienen: 2011-11-17 00:00:00
ISSN
0948-2393

Zusammenfassung

Ziel: Das österreichische Strafgesetzbuch lässt im § 97 weiten Interpretationsspielraum durch die Formulierung, ein Schwangerschaftsabbruch sei dann nicht rechtswidrig, wenn ‚eine ernste Gefahr besteht, dass das Kind geistig oder körperlich schwer geschädigt sein werde’. In der alltäglichen Praxis muss das Gesetz daher dem jeweiligen ‚state-of-the-art’ entsprechend ausgelegt werden, und die Entscheidung somit folgende klinische Kriterien erfüllen: Berücksichtigung neuer diagnostischer (MRI) und therapeutischer Ansätze (minimal-invasive kardiologische Eingriffe) Vorgehen nach medizinethischen Grundsätzen (Patient…

Schlagworte

Entscheidungsprozess Pränataldiagnostik Schwangerschaftsabbruch Benefizienz Diagnostik Gesetz Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie