Pränatale Diagnostik bei HIV-positiven Schwangeren – Nicht invasive Diagnostik und Outcome
A Reitter, F Geka, A Haberl, AU Stücker, R Schlösser, F Louwen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Über einen Zeitraum von 9 Jahren werden insgesamt 275 Schwangerschaften von HIV-positiven Frauen untersucht. Die retrospektiven Datenanalyse untersucht, wie viele Frauen in der Schwangerschaft eine erweiterte pränatale Diagnostik erhalten haben. Methodik: Die intensivierte pränatale Diagnostik bei HIV-positiven Schwangeren ist empfohlen. Die Fehlbildungsrate liegt auch unter antiretroviraler Therapie (HAART) vergleichbar zur Allgemeinbevölkerung (2–3%). Die Bedeutung einer nicht invasive pränatale Diagnostik nimmt stetig zu, einen invasive Diagnostik kann zur Mutter-Kind Übertragung (MTCT) führen. Bei feta…