Charakterisierung neurochemischer und neurophysiologischer Befunde im Rahmen der THS psychiatrischer Krankheitsbilder
J Kuhn · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Aufgrund der hohen Effektstärke bei Bewegungsstörungen wird die Tiefe Hirnstimulation seit etwa zehn Jahren auch zunehmend zur Behandlung therapieresistenter psychiatrischer Störungen in Betracht gezogen. Die umfangreichsten Erfahrungen liegen dabei für die schwere Zwangsstörung, die chronifizierte Major depression und das Tourette-Syndrom vor. Bei all diesen Indikationen gibt es mittlerweile viel versprechende Behandlungsergebnisse aus kleineren kontrollierten Studien. Darüberhinaus häufen sich die Mitteilungen, dass durch eine tiefe Hirnstimulation des Ncl. accumbens pathologisches Konsumverhalten im Rahmen ei…