Messung myelinspezifischer TH1/TH17 Antworten als diagnostisch-prädiktives Mittel bei klinisch isoliertem Syndrom und multipler Sklerose
S Kürten, G Pommerschein, C Duffy, F Sammer, GR Fink, M Schroeter, CC Kaiser · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die multiple Sklerose (MS) ist die häufigste neurologische Erkrankung bei jungen Erwachsenen, ausgezeichnet durch eine intra- und interindividuelle Heterogenität. Autoreaktive T-Zellen zeigen vor allem einen proinflammatorischen TH1/TH17-Phänotyp. Die antigenspezifische pro-inflammatorische IFN-/IL–17-Antwort steht in enger Assoziation mit dem klinischen Verlauf der Erkrankung im Tiermodell der MS. Ein Anstieg der antigenspezifischen Antwort stand in Verbindung mit dem Beginn der Erkrankung und ging der weiteren Krankheitsprogression voraus. Im Proteolipidprotein Peptid 139–151-Modell in der SJL-Maus spiegelte…