Isolierte zerebrale Suszeptibilitätsartefakte bei Patienten mit malignem Melanom: Metastase oder nicht?
C Gramsch, S Göricke, F Behrens, L Zimmer, D Schadendorf, M Forsting, M Schlamann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2012 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: In der Literatur werden bei Patienten mit malignem Melanom häufig zerebrale Metastasen beschrieben, die in T2* gewichteten Sequenzen nachweisbar seien, sich aber nach Kontrastmittelgabe nicht darstellten. Die Autoren werten diese Läsionen als Frühmetatasen, die aufgrund ihres Melaningehaltes detektierbar seien. Zur Überprüfung der Richtigkeit dieser Annahme wurde in einer retrospektiven Verlaufsbeobachtung untersucht, ob oder wie häufig sich aus isolierten cerebralen Suszeptibilitätsartefakten Metastasen entwickeln. Methode: Es wurden die in unserem Institut von 2006–2009 durchgeführten 416 MRT (1,5T) Unt…