Fetale Lageanomalien und Heterotaxien
N.N. · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2012 · Heft 03 · S. 122-131
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Lageanomalien und Heterotaxien sind mit einer Inzidenz von 1–1,5 auf 10 000 Geburten insgesamt selten und umfassen eine Vielzahl viszerokardialer Anomalien und Fehlbildungen. Vor allem Heterotaxien können mit komplexen kardialen und extrakardialen Fehlbildungen assoziiert sein, die sowohl den antenatalen als auch den postnatalen Verlauf entscheidend beeinflussen. Die pränatale Differenzierung zwischen den beiden klinischen Hauptvarianten Links- und Rechts-Isomerie gelingt durch die Beurteilung des Herzrhythmus, des Verlaufs und der Lage der Hohlvenen und deszendierenden Aorta sowie durch die Beur…