Antiarrhythmika bei ICD-Patienten – wann sinnvoll, wann notwendig?
G. Grönefeld, A. Viertel · Aktuelle Kardiologie · 2012 · Heft 06 · S. 373-376
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Schocktherapien in der Nachsorge von Patienten mit implantiertem Defibrillator beeinträchtigen Wohlbefinden, Lebensqualität, Compliance und Prognose der Betroffenen. Neben der etablierten Pharmakotherapie der Grundkrankheit sind besonders die Antiarrhythmika der Klasse III effektiv in der Unterdrückung von adäquaten Schocks bei Kammerarrhythmien sowie bei inadäquaten Schocks aufgrund supraventrikulärer Arrhythmien. Bei fast allen Patienten sind vorab Betablocker indiziert, die in höheren Dosen eine protektive Wirkung gegen Rezidivarrhythmien besitzen. Kardiale sowie extrakardiale Nebenwirkungen s…