Molekulare Veränderungen bei MDS
D Nowak · TumorDiagnostik & Therapie · 2012 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Myelodysplastische Syndrome (MDS) sind maligne klonale Erkrankungen hämatopoetischer Stamm- oder Progenitorzellen, die durch periphere Zytopenien, hyperplastisches Knochenmark und einem erhöhten Risiko zur Transformation in akute myeloische Leukämien (AML) gekennzeichnet sind. MDS kann in jüngeren Patienten auftreten, ist aber hauptsächlich eine Erkrankung des Alters mit einer starken Zunahme der Inzidenz ab dem 60. Lebensjahr. Die Pathogenese des MDS ist immer noch weitgehend unklar. Eine auf breiter Ebene akzeptierte Hypothese ist, dass hämatopoetische Stamm- und Progenitorzellen im Laufe des Lebens schrittwei…