Morbus Coats – Falldarstellung zum Krankheitsverlauf
AC Pickrahn, U Voigt, J Strobel · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2012 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Morbus Coats ist eine sporadisch auftretende, kongenitale Erkrankung, die durch einen Endotheldefekt der Netzhautgefäße charakterisiert ist. Die Diagnosestellung der vorwiegend Jungen betreffenden Vaskulopathie erfolgt meist in den ersten beiden Lebensjahrzehnten. Es kommt zur Ausbildung retinaler Teleangiektasien und Aneurysmen, zum Kapillaruntergang und schließlich zu Gefäßneubildungen. Funduskopisch sind neben den vaskulären Veränderungen mit Blutungen auch exsudative Anomalien wie cholesterinreiche Exsudate zu sehen. Die fast immer unilateral auftretenden Veränderungen münden in einen meist progressiven…