Differenziertes Schilddrüsenkarzinom – Konzepte nuklearmedizinischer Therapie und Nachsorge
Jens Konitzer, Inga Buchmann · Der Klinikarzt · 2012 · Heft 10 · S. 470-475
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Radioiodtherapie mit 131-Iodid (131I) beim differenzierten Schilddrüsenkarzinom dient in erster Linie der Ablation von postoperativ verbliebenem Schilddrüsenrestgewebe zur Optimierung der Nachsorge, lediglich beim papillären Mikrokarzinom wird in der Regel keine Radioiodtherapie durchgeführt. Darüber hinaus wird die Radioiodtherapie auch zur Behandlung iodspeichernder Lokalrezidive und Metastasen eingesetzt. Die zu applizierende Aktivität des radioaktiven 131I ist standardisiert, kann jedoch risikoadaptiert angepasst werden. Sowohl für die Radioiodtherapie als auch für die posttherapeutischen 131I-Ganzkörper…