Anteriore lamelläre KPL – wann und wie macht sie Sinn?
PW Rieck, M Heinke, S Möseler, Y Babenko, K Leschka, K Abel, T Michel · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2012 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Seit vielen Jahrzehnten ist die perforierende Keratoplastik (pKP) der Goldstandard für die Behandlung irreversibler Trübungen bzw. Formveränderungen der Hornhaut. Postoperative Komplikationen wie lange visuelle Rehabilitation, hoher Astigmatismus, Immunreaktionen, Epithelheilungsstörungen etc. zeigen jedoch die eindeutigen Nachteile der Technik auf. Das Konzept der lamellären KP beruht auf dem gezielten Ersatz nur der erkrankten Anteile der Hornhaut, entweder als anteriore (ALK) oder posteriore (PLK) lamelläre KP. Trotz der unbestrittenen Vorteile des lamellären Ansatzes ist dieser technisch aufwend…