Entwicklungsverhalten pulmonaler arteriovenöser Shunts bei Patienten mit Morbus Osler über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren
M Tiemessen, M Montag · Pneumologie · 2013 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einführung und Ziel Der Morbus Osler ist eine Erbkrankheit der Blutgefäße mit Ausbildung von Teleangiektasien insbesondere in Haut, Schleimhaut, Lunge und Leber. Arteriovenöse Shunts in der Lunge bergen die Gefahr paradoxer Embolien und damit verbundenen Infarkten oder Abszedierungen. Sie erhöhen das Herz-Minuten-Volumen. Ein Verschluss der Shunts ab einer Größe von 3 mm wird empfohlen. Die Untersuchungsdaten von Morbus Osler Patienten aus ca. 20 Jahren wurden anhand der Computertomografie und der Angiografie verglichen, um daraus Rückschlüsse auf das Entwicklungsverhalten der Shunts im zeitlichen Verlauf zu zie…