Magnetenzephalographische Hinweise auf eine Rekrutierung alternativer motorischer Regelkreise zur Aufrechterhaltung der Schluckfunktion beim M Parkinson
S Suntrup, I Teismann, J Bejer, I Suttrup, M Winkels, C Pantev, R Dziewas, T Warnecke · Klinische Neurophysiologie · 2013 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Dysphagie stellt ein häufiges Symptom des M. Parkinson dar, dessen Pathophysiologie noch wenig untersucht ist. Insbesondere ist unklar, warum eine schwere Dysphagie erst in fortgeschrittenen Krankheitsstadien auftritt, obwohl die relevanten Schluckzentren des Hirnstamms bereits sehr früh im Krankheitsverlauf von der Neurodegeneration betroffen sind (Braak et al., Cell Tissue Res 2004). Ziel unserer Studie war daher der Nachweis möglicher kortikaler Reorganisationsphänomene, die anfangs das subkortikal gestörte Schlucknetzwerk beim M. Parkinson kompensieren können. Methoden: Die kortikale Hirnakti…