Keramikschichtstärken neu definiert – Therapiefortschritte nach Überprüfung konventioneller Präparationsregeln
M Kern · ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt · 2013 · Heft 03 · S. 104-107
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Neubewertung der Präparationsprinzipien für Keramik-Inlays und -Teilkronen fand in den letzten 20 Jahren nicht statt. Ausgehend von den Präparationsrichtlinien für Edelmetall-Restaurationen hat man in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts die Präparationskriterien für silikatkeramische Inlays, Onlays und Teilkronen solange optimiert, bis die Indikationen mit den damals verfügbaren Werkstoffen erfolgreich bedient werden konnten. Seit dieser Zeit lautete das Mantra für Vollkeramik in der konservierenden Behandlung stets, dass z. B. eine Mindestschichtstärke der Okklusalfläche von 1,5 mm einzuhalten und der…