Subklinische Hyperthyreose
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2013 · Heft 42 · S. 2146-2150
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die subklinische Hyperthyreose ist definiert durch ein erniedrigtes TSH bei normalen Schilddrüsenhormonwerten. Diese Laborkonstellation wird bei einem Teil der Patienten symptomatisch mit Tachykardie, erhöhter Schweißneigung, Ängstlichkeit, Nervosität, Schlaflosigkeit und weiteren Zeichen. Das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen ist erhöht mit einer höheren Frequenz für Vorhofflimmern und einer Zunahme der linksventrikulären Masse. Die kardiovaskuläre und die Gesamtsterblichkeit sind höher als in der Normalbevölkerung. Eine lang andauernde TSH-Suppression führt zu einer Knochendichteerniedrig…