Endoskopische Therapie des Barrettösophagus – eigene Ergebnisse
A Ziachehabi, H Fuchssteiner, S Gerstl, C Kapral, A Maieron, D Schiller, G Schneider, F Wewalka, R Schöfl · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2013 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Barrettmetaplasie ist eine Präkanzerose. Das Risiko, in einem Barrettösophagus ein Karzinom zu entwickeln liegt bei 0,12 – 0,5% pro Patientenjahr, das Risiko für eine Dysplasie bei ca. 4%. Wird ein Barrettkarzinom nur lokal entfernt, so besteht ein Risiko von 30%, innerhalb von 5 Jahren ein Zweitkarzinom im Restbarrett zu entwickeln. Eine komplette Barretteradikation könnte dieses Risiko minimieren. Barrettfrühkarzinome und makroskopisch sichtbare hochgradige Dysplasien sollen endoskopisch entfernt werden, das aktive Vorgehen bei niedriggradiger Dysplasie ist umstritten, ebenso beim nichtdysplastischen Barre…