Der molekulare Bypass: eine etablierte Methode zur Revaskularisation von inoperablen pAVK-Patienten oder nur eine Zukunftsvision?
J. Herold, S. Said, R. Braun-Dullaeus · Zentralblatt für Chirurgie · 2014 · Heft 05 · S. 508-517
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Kollateralenwachstum ist ein physiologischer Prozess, der nicht bei jedem Menschen gleichermaßen ausgeprägt wird. Kommt es in einem Gefäßsystem zu einer hämodynamisch relevanten Stenose, wird der Blutfluss durch Umgehungskreisläufe geleitet, um minderdurchblutetes Gewebe zu versorgen. Diese Umgehungskreisläufe existieren bereits auf kapillarer Ebene und sind per definitionem keine echten neuen Gefäße. Postnatale Vaskulogenese (wahre Gefäßneubildung) kommt beim adulten Organismus lediglich bei der Tumorvaskularisation, der Wundheilung, im Endometrium und im Rahmen chronischer Erkrankungen wie…