Morbus Coats
MH Foerster · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2013 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
1908 hat George Coats erstmals eine Erkrankung beschrieben, bei der es durch Teleangiektasien, Kapillarocclusionen und in der Folge durch aneurysmatisch aufgeweitete Kapillaren zu einer massiven intra- und subretinalen Exsudation mit der Folge von ausgedehnten Lipidablagerungenund schließlich totaler Ablatio kommt. In der Folge treten intra- und subretinale Blutungen auf, die den Verlauf komplizieren. Primär treten diese Veränderungen häufig in der Netzhautperipherie bis zum Äquator auf. Leber beschrieb 1912 posteriore und multilokulär auftretende Miliarneurysmen, die heute als Teil der gleichen Erkrankung aufge…