Fetale Blutgruppenbestimmung aus dem Blut der Mutter bei Schwangerschaften mit bekannten Antikörpern
A Doescher, FF Wagner, EK Petershofen, TH Müller · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2013 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einführung: Die Bestimmung des fetalen RHD Merkmals aus dem mütterlichen Blut wird zunehmend als diagnostisches Mittel in der pränatalen Diagnostik eingesetzt. Aufgrund unzureichender Mengen an freier fetaler DNA kann es zu Schwierigkeiten bei der Interpretation negativer Ergebnisse kommen. Ein valide Diagnostik in der frühen Schwangerschaft (10. – 13. SSW) ist insbesondere bei Schwangerschaften mit bekannten Antikörpern klinisch notwendig. Methode: DNA aus Plasmaproben schwangerer Frauen wurden auf die RHD spezifischen Exons 3,4,5,7 in einem Set aus 4 Multiplex-PCR's mit insgesamt 52 SNPs getestet. Die PCR-Prod…