cMRT-Befunde bei der septischen Enzephalopathie
N.N. · Journal Club AINS · 2013 · Heft 04 · S. 216
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Enzephalopathie betrifft fast 60 % der Patienten mit septischem Schock, erhöht die Mortalität und kann langfristig verminderte kognitive Fähigkeiten zur Folge haben. Neuroradiologische Korrelate der septischen Enzephalopathie sind jedoch wenig bekannt. Eine Studie versucht, die Prävalenz eines ischämischen Schlaganfalls und der Läsionen der weißen Substanz (sog. Leukoenzephalopathie) bei der akuten septischen Enzephalopathie mittels kranialer Magnetresonanztomografie (cMRT) zu bestimmen und eine Assoziation mit den Prädispositionsfaktoren, den klinischen Manifestationen und dem Outcome zu identifizieren.