Resynchronisation und ICD bei Herzinsuffizienz – Was sagen die Leitlinien?
B. Lemke · Aktuelle Kardiologie · 2014 · Heft 03 · S. 163-167
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Patienten im Sinusrhythmus hängt die Stärke der CRT-Indikation vom Vorhandensein eines LSB ab. Häufiger profitieren Frauen, Patienten mit nicht ischämischer Kardiomyopathie und Patienten mit deutlich verbreiterten Kammerkomplexen (≥ 150 ms). Bei fehlendem LSB mit moderater QRS-Verbreiterung (120–150 ms) besteht nur noch eine eingeschränkte CRT-Indikation und für Patienten mit normaler QRS-Breite eine Kontraindikation. Bei Vorhofflimmern ist die CRT nützlich, wenn eine nahezu 100 %ige biventrikuläre Stimulation hergestellt werden kann. Patienten, die unter rechtsventrikulärer Stimulation schwe…