Transiente Effekte transkranieller magnetischer Quadripulse auf den Motorkortex
SJ Groiss, T Murakami, H Enomoto, S Nakatani-Enomoto, S Kobayashi, A Yoshihara, K Nakamura, T Furubayashi, Y Sugiura, T Kujirai, Y Ugawa · Klinische Neurophysiologie · 2014 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die transkranielle Quadripuls-Magnetstimulation (QPS) induziert eine bidirektionale Langzeitplastizität abhängig vom Interstimulusinterval (ISI) und folgt der Bienenstock-Cooper-Monroe Theorie der synaptischen Plastizität. Der exakte elektrophysiologische Mechanismus, der zu dieser frequenzabhängigen Bidirektionalität führt, ist weiterhin unzureichend bekannt. Methoden: Der Effekt von einem Burst bestehend aus vier monophasischen TMS-Pulsen mit einem ISI von 5 und 50 ms wurde bei 18 gesunden Probanden untersucht. Die Exzitabilität des Motor Kortex wurde anhand der Amplitude des motorisch evoziiert…