Schwangerschaftsassoziiertes transientes Knochenmarksödem im 3. Trimenon: ein Fallbericht
E Lunzer-Mühl, G Bogner, D Wertaschnigg, T Fischer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Das transiente Knochenmarksödem in der Schwangerschaft ist ein seltenes Ereignis. Betroffen sind vor allem Erstgravida im 3. Trimenon. Es handelt sich dabei um eine selbstlimitierende idiopathische transiente lokale Demineralisierung vorwiegend des Hüftknochens. Klinisch fallen die Patientinnen durch plötzlich einsetzende zumeist unilaterale bewegungsabhängige Schmerzen ohne erinnerliches Trauma auf. Die Beschwerdesymptomatik wird häufig als harmlose schwangerschaftsbedingte vertebragene Ursache verkannt. In konventionellen Röntgenaufnahmen finden sich oft keine Auffälligkeiten. Im MRI zeigen sich…