Konservatives Management bei incretem Plazentarest: Ein Fallbericht
U Tragseiler, R Heider · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die gängige Behandlungsmethode bei spät dedektierten Residuen post partum ist eine Curettage, welche bei adhärentem Plazentaanteil mit hoher Blutungs- und Perforationsgefahr verbunden ist. Wir berichten über einen Fall von incretem Plazentarest und dünnem Myometrium mit starker Gefäßinfiltration der Uteruswand. In Anlehnung an Fallberichte von abnormal adhärenten Plazentaanteilen, welche postpartal in utero belassen worden waren, entschieden wir uns für ein konservatives Vorgehen. Methodik: Eine 28-jährige Patientin G:I, P:I, mit unauffälliger Schwangerschaft, Geburt und Plazentaperiode wurde 42 T…