Wirkung der in vivo erreichten Temperatur bei der HIPEC auf intrazelluläre Zytostatika-Akkumulation und Zytotoxizität
L Schaaf, H van der Kuip, T Muerdter, J Schmid, W Steurer, WE Aulitzky, C Ulmer · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2014 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC) stellt in Kombination mit der Zytoreduktiven Chirurgie (CRS) eine vielversprechende Therapieoption für Patienten mit Peritonealkarzinose (PC) dar. Ziel der erhöhten Temperatur ist die Potenzierung der lokalen Chemotherapie. Ungeklärt ist bislang 1. welche Temperaturverteilung bei einer Applikation mit max. 43 °C in vivo erreicht und bis zu 60 min. gehalten werden kann. 2. welche zytotoxische Effekte bei diesen Temperaturen zu erwarten sind. Methoden: Bei 15 Patienten mit PC wurde der Temperaturverlauf während einer offenen HIPEC an 5 Positionen (…