CareLit Fachartikel

Allopurinol-Hypersensitivitätssyndrom: Lebertransplantation nach Behandlung einer asymptomatischen Hyperurikämie

N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2014 · Heft 49 · S. 2537-2540

Dokument
1144206
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 49 / 2014
Jahrgang 139
Seiten
2537-2540
Erschienen: 2014-12-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Anamnese: Ein 41 Jahre alter Mann wurde wegen einer asymptomatischen Hyperurikämie (9,2 mg/dl) behandelt. Es wurde eine Therapie mit 300 mg Allopurinol eingeleitet. Verlauf: 4 Wochen nach Beginn der Therapie entwickelte sich ein typisches Hypersensitivitätssyndrom (AHS) mit Hautausschlag (exfoliative Blasenbildung mit Einblutungen), Fieber, Eosinophilie und akutem Leber- und Nierenversagen. Es erfolgte eine orthotope Lebertransplantation. Folgerung: Das AHS ist eine lebensgefährliche, iatrogene Erkrankung. Bei 2 % der Behandelten treten Hautausschläge auf, die unvermittelt und nicht vorhersehbar…

Schlagworte

Hyperurikämie Oxipurinol Allopurinol Hypersensititivitätssyndrom (AHS) Stevens-Johnson Syndrom Eosinophilie akutes Leber und Nierenversagen orthotope Lebertransplantation hyperuricaemia oxypurinol allopurinol hypersensitivity syndrome (AHS) Stevens-Johnson syndrome eosinophilia acute liver and renal failure orthotopic liver transplantation Allopurinol DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift