Ausgedehnte Bauch- und Thoraxwandwundheilungsstörung unter Erlotinib-Therapie bei einem Patienten mit EGFR-mutiertem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom im Stadium IV
P Hoffknecht, B Redwan, S Freermann, J Reichelt, F Länger, N Dickgreber, M Semik, S Fischer · Zentralblatt für Chirurgie · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Die Therapie mit Tyrosin-Kinase-Inhibitoren (TKI) in der Behandlung des nicht kleinzelligen Bronchialkarzinoms, insbesondere mit nachgewiesener Mutation des EGF-Rezeptors ist heutzutage etabliert und hoch effektiv. Allerdings bestehen relevante Nebenwirkungen wie das erhöhte Risiko für ein Auftreten von Wundheilungsstörungen, ohne dass dies bisher systematisch aufgearbeitet wurde. Fallbericht: Im 06/2012 wurde bei einem 77-jährigen Mann mit ausgedehntem Pleuraerguss und Pleurakarzinose thorakoskopisch die Erstdiagnose eines EGFR-mutierten Adenokarzinoms der Lunge mit gestellt. Kleine kontralaterale…