Der Rektumprolaps – perineal oder transabdominal vorgehen? – Von Fall zu Fall entscheiden
Christian Gingert, Franc H Hetzer · Der Klinikarzt · 2014 · Heft 12 · S. 560-567
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Postnatale, postoperative, altersbedingte, nervale und andere Schädigungen im Beckenbodenbereich sind die unterschiedlichen Ursachen eines adulten Rektumprolapses. Bestehen präoperativ bereits funktionelle Defizite wie eine Obstipation oder eine anale Inkontinenz, müssen Kolon und Schließmuskel zunächst sorgfältig abgeklärt werden. Die Befunde fließen dann ebenso in die Wahl des chirurgischen Verfahrens ein wie zusätzliche, am besten interdisziplinär diskutierte Beckenbodenpathologien. Die transabdominalen Verfahren zur Behandlung des Rektumprolapses sollten heute minimalinvasiv durchgeführt werd…