Vorhofflimmern: welches Antikoagulans für welchen Patienten?
I. Ahrens, C. Bode · Aktuelle Kardiologie · 2015 · Heft 02 · S. 104-109
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aufgrund der überalternden Gesellschaft und dem damit verbundenen Anstieg der Inzidenz von Vorhofflimmern stellt dieses Krankheitsbild und die mögliche schwerwiegende Folge eines Schlaganfalls ein zunehmendes medizinisches und gesamtgesellschaftliches Problem dar. Die derzeit effektivste Maßnahme, Schlaganfälle bei Vorhofflimmern zu verhindern, besteht in einer oralen Antikoagulationstherapie. Die alleinige Thrombozytenaggregationshemmung mit Aspirin oder Clopidogrel ist dafür nicht ausreichend und wird nicht empfohlen. Die Vitamin-K-Antagonisten sind die derzeit einzige Substanzgruppe, die bei P…