Neue orale Antikoagulanzien in der Nephrologie – Wichtiges für Theorie und Praxis
Sylvia Stracke, Gregor Hron · Dialyse aktuell · 2015 · Heft 02 · S. 86-95
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Orale Antikoagulanzien werden zur Verhinderung thromboembolischer Ereignisse eingesetzt. Für Nierenpatienten ist die häufigste Indikation für eine dauerhafte Antikoagulation das Vorhofflimmern (VHF). Bisher wurden diese Patienten zumeist mit oralen Antikoagulanzien (OACs) vom Typ der Vitamin-K-Antagonisten wie Warfarin oder Phenprocoumon behandelt. Vitamin-K-Antagonisten werden bei Dialysepatienten mittlerweile sehr kritisch gesehen. Neue orale Antikoagulanzien (NOACs) sind direkte Thrombin- bzw. FXa-Inhibitoren. Dabigatran (Pradaxa®) hemmt den Faktor IIa (Thrombin). Rivaroxaban (Xarelto®) und Apixaban (Eliquis®…