CareLit Fachartikel

Das fetomaternale Transfusionssyndrom als seltene Ursache nachlassender Kindsbewegungen

E Gusenbauer, G Leichsenring, J Schnabel · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2015 · Heft 06

Dokument
1145224
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
E Gusenbauer, G Leichsenring, J Schnabel
Ausgabe
Heft 06 / 2015
Seiten
–
Erschienen: 2015-06-09 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Einführung: Das fetomaternale Transfusionssyndrom (FMTS) ist eine seltene Erkrankung des Feten, bei der es zum Übertritt von fetalen Erythrozyten in den maternalen Kreislauf kommt. Die Mortalität der Erkrankung wird in der Literatur in Abhängigkeit von der Höhe des verlorenen Blutvolumens mit 15 – 36% angegeben. Das häufigste Symptom eines relevanten FMTS sind nachlassende Kindsbewegungen. Im CTG kann sich ein für eine fetale Anämie typisches sinusoidales Frequenzmuster zeigen. Die eindeutige Diagnose kann erst postpartal durch den Nachweis fetaler Erythrozyten im maternalen Blut gestellt werden. Dies erfolgt du…

Schlagworte

Blut Differentialdiagnose Blutvolumen Anämie Schwangerschaft Geburtshilfe und Frauenheilkunde