Bindung und Pathologischer Internetgebrauch
E Strittmatter, M Greschner, J Müller, M Kaess, G Romer · Suchttherapie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: In der Populärwissenschaft wird häufig die Hypothese vertreten, dass ein Pathologischer Internetgebrauch als Surrogat zur Befriedigung von Bindungsbedürfnissen eingesetzt wird. Der Computer (als Sinnbild für den Internetgebrauch) gewähre Halt, Sicherheit, Trost, ermögliche eine Stressreduktion, sei allzeit verfügbar und verlässlicher als jeder Mensch. Bei exzessiver Nutzung könne er somit die Rolle eines Pseudo-Bindungsobjektes erlangen und als Ersatz für echte Beziehungen und Bindungen dienen. Methoden: In der vorliegenden Pilotstudie wurden die Bindungsmuster bei 10 konsekutiven Probanden mit Patho…