Blutungskomplikationen unter Antikoagulantien: Nicht immer ist eine operative Revision notwendig (Kasuistik)
I Stolze, S Eichert, D Presser, G Weyandt · Aktuelle Dermatologie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Dermatochirurgie stellt sich häufig das Problem des Umgangs mit Antikoagulantien. Neben neuen oralen, nicht antagonisierbaren Antikoagulantien birgt vor allem das sog. „Bridging“, d.h. der überlappende Einsatz von Heparinen bei Pausieren von Vitamin K-Antagonisten, das Risiko von späten Blutungskomplikationen in sich. Deshalb wird in unserer Klinik in der Regel darauf verzichtet und Vitamin K-Antagonisten weitergegeben. In Einzelfällen wird jedoch bereits im Vorfeld durch den betreuenden Hausarzt eine Umstellung vorgenommen. Postoperative Blutungen machen unter Umständen eine operative Revision notwendig,…