58-jähriger Patient mit spontaner Remission einer chronischen HCV-Infektion und hochvirämischer HBV-Reaktivierung nach autologer Stammzelltransplantation
L Reinhardt, H Eiffert, G Wulf, P Ströbel, A Amanzada, V Ellenrieder, A Neesse · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Reaktivierung einer HBV-Infektion nach Stammzelltransplantation (SZT) stellt eine schwerwiegende Komplikation dar. Eine HBV/HCV-Koinfektion ist mit einem rascheren Krankheitsverlauf, einer erhöhten Mortalität und erhöhtem Risiko für die Entwicklung eines Leberzellkarzinoms (HCC) assoziiert. Okkulte HBV-(Ko-)Infektionen (OBI) erschweren oftmals die Diagnostik. Klinischer Fall: Ein 58-jähriger Patient stellte sich im Juni 2014 zur Therapieevaluation bei vorbekannter chronischer HCV-Infektion mit dem Genotyp 1b in unserer Leberambulanz vor. Die Infektion war erstmalig im August 2012 im Rahmen eines…