CareLit Fachartikel
Persistierender Täterkontakt bei einer Patientin mit dissoziativer Identitätsstörung
N.N. · Psychiatrische Praxis · 2016 · Heft 04 · S. 225-227
Dokument
1145553
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird der Fall einer jungen Frau vorgestellt, bei der ein Inzest sowie Zwangsprostitution bis ins Erwachsenenalter vorlag. Die Kriterien für eine dissoziative Identitätsstörung (DIS) waren erfüllt. Eine Eigengefährdung bestand durch persistierenden Täterkontakt mit wiederholter Reviktimisierung. Anhand des Modells der traumabedingten Dissoziation wird diskutiert, inwieweit sie zu einer selbstbestimmten Entscheidung fähig war und welche therapeutischen Konsequenzen sich hieraus ergaben.
Schlagworte
dissoziative Identitätsstörung
Selbstbestimmung
Täterkontakt
Inzest
dissociative identity disorder
decision making
revictimization
incest
Identitätsstörung
Zusammenfassung
Jungen
Vorgestellt
Zwangsprostitution
Erwachsenenalter
Vorlag
Kriterien