Penetrierende Herzverletzungen – Notfalltipps für den „Nicht-Kardiochirurgen“
H Rupprecht · Zentralblatt für Chirurgie · 2015 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Durch das verbesserte Rettungssystem erreichen vermehrt Patienten mit einer Herzverletzung lebend die Klinik. Ein massiver Schock (Perikardtamponade) verbietet meist den Weitertransport in ein kardiochirurgisches Zentrum. Nur die sofortige Thorakotomie mit Blutungskontrolle und Perikardiotomie kann den tödlichen Ausgang noch verhindern. Die verursachende myokardiale Blutung lässt sich meist durch eine digitale Kompression und mit wenigen Übernähungen versorgen. Große Herzwanddefekte sind aber vorerst nur mit einem okkludierenden Fogarty-, oder Blasenkatheter kontrollierbar. Speziell bei impaktierten Fremdkörpern…