Überdurchschnittliche Gewichtszunahme als Risikofaktor für die Makrosomie und die Bedeutung der IOM-Richtlinien zur Gewichtszunahme in der Schwangerschaft
JW Dudenhausen, W Kirschner · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In Deutschland wiesen im Jahr 2014 9,9% aller Geborenen ein Gewicht von ≥4000 Gramm auf. [1] Die Makrosomie erhöht das Risiko für schwerwiegende neonatale oder maternale gesundheitliche Beeinträchtigungen sowie Kaiserschnittentbindungen. Von den bekannten Risikofaktoren der Makrsomie ist postkonzeptionell lediglich die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft intervenierbar. Zur Gewichtszunahme liegen Empfehlungen des Instituts of Medicine vor, die vom IQWiG übernommen worden sind. [2] Ziele: Der Beitrag hat drei Ziele: Berechnung von Assoziationsmaßen (ODDS-Ratios) zwischen den Risikofaktoren im Verg…