Frankfurt Placenta Percreta Procedure (FPPP) bei Plazena praevia et percreta mit Beckenwand- und Mesenteriuminfiltration nach Sectio und Asherman-Syndrom
F Fornoff, D Rebhan, L Messroghli, S Zangos, F Louwen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Plazenta praevia et percreta hat eine hohe maternale und perinatale Morbidität und Mortalität. Die Inzidenz der Plazentationsstörungen korreliert mit operativen uterinen Interventionen in der vorangehenden Schwangerschaft, insbesondere mit Sectiones und Abrasiones. Nach erfolgreicher Therapie eines Asherman-Syndroms sind in nachfolgenden Schwangerschaften Plazentationsstörungen gehäuft und atypisch. Patientin: Eine 34-jährige G2P1 stellt sich in der 29. SSW mit Plazenta praevia vor. Sonografisch zeigt sich daneben eine Plazenta percreta, die die gesamte rechte Uteruswand ersetzt und die rechte Becken…