Wirksamkeit von Tyrosinkinaseinhibitoren in der zielgerichteten Therapie des fortgeschrittenen NSCLC mit seltenen oder deaktivierenden EGFR-Mutationen
S Rüdiger, G Schmidtke-Schrezenmeier, D Gagiannis, W Rottbauer, C Kropf-Sanchen · Pneumologie · 2016 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Der Einsatz eines EGFR-Tyrosinkinaseinhibitors (Afatinib, Gefitinb oder Erlotinib) hat sich bei Nachweis einer aktivierenden Mutation im EGF-Rezeptor (Exon 19: E745_A750del5, Exon 21: L858R) in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen NSCLC etabliert. Als ein häufiger Resistenzmechanismus unter TKI-Therapie gilt die Substitution T790 M im Exon 20. Bei einem geringen Teil der Patienten werden seltene, teilweise zuvor nicht beschriebene Mutationen entdeckt, deren therapeutische Relevanz unklar ist. Patienten und Methoden: Bei 28 Patienten mit NSCLC konnten 34 seltene EGFR-Mutationen (Exon 18: 7, Ex…