Majoramputation: Stationäre versus ambulante Rehabilitation (Case Report)
T Schricker, S Möslinger, A Krückhans · Physikalische Medizin Rehabilitationsmedizin Kurortmedizin · 2016 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach einer Majoramputation an der unteren Extremität ist in der Regel eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme notwendig. Therapieziele sind die sichere Mobilisation mit einer Interimsprothese, ein bestmögliches Gangbild und die größtmögliche Alltagskompetenz. Wundheilungsstörungen, aber auch die immer kürzere Verweildauer im Akutkrankenhaus, machen eine Versorgung mit einer Interimsprothese zunächst unmöglich. Es stellt sich die Frage, ob es kostengünstiger ist, den Patienten in der Phase der noch nicht abgeschlossenen Wundheilung ambulant oder stationär zu rehabilitieren. Anhand zweier Fallstudien wird dargeste…