Das Syndrom der renalen Osteopathie
N.N. · Osteologie · 2008 · Heft 03 · S. 125-134
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Syndrom der renalen Osteopathie ist komplex und führt zu einer erheblichen Zunahme der Morbidität und Mortalität dieser Patienten. Primär sollte der Entstehung eines sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) präventiv begegnet werden. Hier gilt es, frühzeitig und dauerhaft einen Vitamin-D-Mangel auszugleichen und dann bei Einschränkung der GFR unter 60 ml/min zusätzlich mit niedrigen Dosen aktiver Vitamin-D-Metabolite die fehlende renale Aktivierung von Calcitriol zu ersetzen. In diesem Stadium der Niereninsuffizienz sollte die Hyperphosphatämie bereits behandelt werden. Die Vitamin-D-Therapie…