Infiltration der herznahen Gefäße durch Lungenkarzinome: Inzidenz, Klassifikationen, operative Technik unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine und Ergebnisse
A. Kirschbaum, N. Mirow · Zentralblatt für Chirurgie · 2017 · Heft 01 · S. 96-103
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Lungenkarzinome, welche die herznahen Gefäße (linker Vorhof, Pulmonalarterie und Aorta) infiltrieren und bei denen keine mediastinalen Lymphknoten – oder eine Fernmetastasierung – vorliegen, sind insgesamt selten. Häufig werden solche Situationen im interdisziplinären Tumorboard als primär inoperabel eingeschätzt. Dies gilt nur dann, wenn ein erfahrener Thoraxchirurg sich aus operationstechnischen Gründen nicht in der Lage sieht, eine Resektion im Gesunden durchzuführen. Je nach infiltrierter Struktur muss über das operationstaktische Vorgehen individuell entschieden werden. In jedem Falle sollte…